Die Augen öffnen sich. Relativ gesehen sehr langsam. Doch was zählt: sie sind schlussendlich offen und schauen mit leerem Ausdruck an die Zimmerdecke. Ein neuer Tag ist da und der monotone schrille und unangenehme Weckerton hat ihn ins Bewußtsein geläutet. Nach und nach stellen sich die sieben guten Geister des Lebens, die Sinne, wieder ein: der Vogelsang klingt ins Ohr, die Sonne scheint an die Wand und wirft durch die Gardine interessante Schattierungen hin. Die Füße bewegen sich langsam Richtung Bettkante, die Hände schieben gleichzeitig die Decke weg. Gut, dass der Mensch funktioniert ohne auch nur einen bewussten Gedanken an das zu verschwenden, was er gerade tut.
Der wievielte Morgen ist es, der so unbenannt und wenig erfreuend beginnt?
Obwohl die Sonne strahlt, der Sommer im Anmarsch ist und die Vögel sich ihres Lebens erfreuen und alle an ihrer Freude teilhaben lassen, kriegt man davon nicht wirklich etwas mit. Denn man fühlt gerade nur eins: ein Tag wie jeder andere, mit Verpflichtungen wie jeder andere, mit Handgriffen wie jeder andere, wie jeder andere, andere, andere, andere....
Wie kommt es, dass dem Menschen sein Leben manchmal bloß wie eine Aneinanderreihung von Nichtssagendem vorkommt? Trotz mehr oder minder wichtiger Arbeit, Taten, Tätlichkeiten? Eine Aneinanderreihung von ewig Gleichem?
Jeder Vogel, der morgens mit Gesang den Tag begrüßt macht sich über Solcherleikeiten keine Gedanken. Sonst würde er vermutlich eines Tages nicht mehr singen, denn das hat er ja an dem Tag davor auch schon getan, und davor, und davor, und davor, und davor....
Zu Akzeptieren, dass ein Leben ist wie ein Rosenkranz: ein Perle folgt der anderen und nur hin und wieder ist eine Perle dazwischen, die völlig anders ist als alle anderen: die meisten Perlen ähneln sich doch sehr.
Die Kunst des Lebens mag also sein, aus jedem Tag ein Abenteuer, ein besonderes Erlebnis zu machen!
Sumses Pu
Ich sage immer was, weil ich nie was zu sagen habe. Interessiert?
Das Leben - ein Schilderwald
Wenn man in letzter Zeit die "Golden Communities" so überfliegt bekommt man den Eindruck, dass das Leben mehr und mehr zu einem Schilderwald wird. Inzwischen gibt es wohl für alles ein passendes Schild: zumeist geht es dabei um irgendeine Art von feindlicher Einstellung irgendeiner Sache oder irgendeiner Person gegenüber.
Alles lässt sich beschildern und damit steckt sich jeder dritte Teilnehmer (grob hochgerechnet) gern in eine entsprechende Schublade. Wer sich ganz erstaunt fragt, wer es denn schafft, beinah jedes menschliche Ding in feindliche oder lustig-machende oder krankhafte Worte zu verpacken: es gibt genug selbsternannte Texter, die scheinbar einen Großteil ihres Lebens damit verbringen, entsprechende Auswahlen zu verpacken und damit die Welt weiter zu vermüllen. Und die Anzahl der Anhänger ist noch größer: es gibt immer mehr Leute, die nichts besseres zu tun finden als nach entsprechenden Verpackungen zu suchen und sich selbst damit zu behängen. Ob es wohl sinnvoll ist sich mit einem Text zu behängen, der mit: "Ich hasse..." oder "Vorsicht vor..." beginnt? Was sagt das über entsprechende Menschen wohl aus?
Vielleicht haben die meisten Menschen vergessen, dass das "Leben" innerhalb der Communities mehr über sie aussagt als sie vielleicht wahrhaben wollen. "Mensch aus Glas" reicht längst nicht mehr um das zum Ausdruck zu bringen, was die Menschen in den Communities mit sich selbst veranstalten. Es reicht noch nicht, dass die Individuuen zu Nummern degradiert werden und dies mehr als oft - auch bei Arztbesuchen - fühlen dürfen. Die Menschheit degradiert sich selbst zu einer Webseite: www.name.facebook.de. Hat das noch etwas mit der Wirklichkeit, mit dem echten Leben zu tun? Und was sagt es über mich aus, wenn ich mir selber noch ein name auf einer Communty wert bin, wenn ich zu einem zweidimensionalen Wesen werde, was im Grunde nur in Zwischenwelten existiert?
Ein Teil der Menschen beschäftigt sich mit Selbstfindung, hört Meditationsmusik und versucht mehr oder minder verzweifelt, etwas Höheres im Leben zu entdecken. Andere sehen einzig den Sinn ihres Lebens in Arbeit per Extreme. Und immer mehr Menschen hüpfen freiwillig in Schubladensysteme, finden das alles sehr lustig und erheiternd.
So individuell ein jeder auch ist: er sollte es auch noch wollen und sich nicht durch entsprechende Beschilderung seiner Individualität selbst berauben!
Alles lässt sich beschildern und damit steckt sich jeder dritte Teilnehmer (grob hochgerechnet) gern in eine entsprechende Schublade. Wer sich ganz erstaunt fragt, wer es denn schafft, beinah jedes menschliche Ding in feindliche oder lustig-machende oder krankhafte Worte zu verpacken: es gibt genug selbsternannte Texter, die scheinbar einen Großteil ihres Lebens damit verbringen, entsprechende Auswahlen zu verpacken und damit die Welt weiter zu vermüllen. Und die Anzahl der Anhänger ist noch größer: es gibt immer mehr Leute, die nichts besseres zu tun finden als nach entsprechenden Verpackungen zu suchen und sich selbst damit zu behängen. Ob es wohl sinnvoll ist sich mit einem Text zu behängen, der mit: "Ich hasse..." oder "Vorsicht vor..." beginnt? Was sagt das über entsprechende Menschen wohl aus?
Vielleicht haben die meisten Menschen vergessen, dass das "Leben" innerhalb der Communities mehr über sie aussagt als sie vielleicht wahrhaben wollen. "Mensch aus Glas" reicht längst nicht mehr um das zum Ausdruck zu bringen, was die Menschen in den Communities mit sich selbst veranstalten. Es reicht noch nicht, dass die Individuuen zu Nummern degradiert werden und dies mehr als oft - auch bei Arztbesuchen - fühlen dürfen. Die Menschheit degradiert sich selbst zu einer Webseite: www.name.facebook.de. Hat das noch etwas mit der Wirklichkeit, mit dem echten Leben zu tun? Und was sagt es über mich aus, wenn ich mir selber noch ein name auf einer Communty wert bin, wenn ich zu einem zweidimensionalen Wesen werde, was im Grunde nur in Zwischenwelten existiert?
Ein Teil der Menschen beschäftigt sich mit Selbstfindung, hört Meditationsmusik und versucht mehr oder minder verzweifelt, etwas Höheres im Leben zu entdecken. Andere sehen einzig den Sinn ihres Lebens in Arbeit per Extreme. Und immer mehr Menschen hüpfen freiwillig in Schubladensysteme, finden das alles sehr lustig und erheiternd.
So individuell ein jeder auch ist: er sollte es auch noch wollen und sich nicht durch entsprechende Beschilderung seiner Individualität selbst berauben!
Verbindungen
Beschäftigt man sich einmal näher mit den verschiedenen "Glaubensrichtungen", spirituellen Vorstellungen oder wie man auch immer das nennen möchte, stellt man schnell fest, dass die Essenz immer dieselbe ist.
Es benötigt einen Menschen, der eine gewisse innere Leere hat, die gefüllt werden kann: und zwar mit der mystischen Vorstellung der entsprechenden Richtung. Desweiteren benötigt es einen hohen Grad an Akzeptanz und bei manchen Richtungen sogar eine gewisse Ignoranz anderen Richtungen gegenüber. Offenheit gegenüber dem, was gesprochen wird und die Voraussetzung, dass das, was gesagt wird, angenommen und umgesetzt werden möchte.
Es gibt Richtungen, die viele Forderungen stellen, andere Richtungen locken mit Versprechen und Geschenken, wieder andere saugen den Menschen ganz offensichtlich aus. Und nur sehr wenige Richtungen lassen den freien Willen da, wo er hingehört. Noch weniger Richtungen lassen sogar alle anderen als Möglichkeit, als Optionen offen, zeigen ihren Weg und erklären sich nicht für die Alleinseligmachenden.
Das Alleinseligmachende jedes einzelnen Weges, jeder einzelnen Glaubensrichtung ist jedoch auch immer dieselbe: es müssen gewisse Dinge erfüllt werden. Eigentlich ist es immer das: dass man sich von der Vorstellung löst, dass diese physische Daseinsform das Einzige ist, was den Menschen ausmacht. Es geht im Wesentlichen immer darum, dass in dieser sichtbaren Hülle etwas Höheres steckt, was einem höheren Ziel zugeordnet, vielleicht sogar unterordnet werden soll.
Bei manchen Glaubensrichtungen geht es weniger um die Erkenntnis, dass die sichtbare Hülle, das Ego, eine Illusion ist und alles, was damit verbunden und darum verschlungen ist im Grunde auch nur vage Illusionen sind, die jeweils einer Interpretation bedürfen, die natürlich sehr verschieden ausfällt. Es geht eher um eine völlige Selbstaufgabe und Hingabe an die Glaubensrichtung oder an den jeweiligen Gott. Im Grunde ist es dasselbe: es zeigt die Illusion dessen, was der Mensch in der sichtbaren Verfassung darstellt und rückt das Unsichtbare in den Vordergrund und zeigt, dass die physische Gestalt tatsächlich eine gewisse Illusion darstellt, die - auf lange Sicht gesehen - unbeständig ist.
Der Gedanke, dass im Namen eines Gottes ganze Völker ausgerottet werden, ist daher umso grausamer. Wenn man mit ein wenig Logik an die ganze Sache herangeht, mit einem kühlen Kopf sozusagen, erkennt man ganz leicht, dass es im Grunde immer um ein und dieselbe Sache geht. "Es gibt nur einen Gott" ist, aus der Illusion herausgesprochen, wirklich wahr. Wie kontrovers kann ein Gott denn sein, dass er befehlen würde, sich selbst zu zerstören?
Lassen wir einmal einer jeden Illusion ihre eigene Interpretation. Wenn alle Menschen die Essenz der Glaubensrichtung nehmen, die sie meinen vertreten zu müssen und entsprechend leben, dann wäre die Welt wohl ein sehr friedlicher Ort. Denn ein jeder wäre damit beschäftigt, seinem Ego Illusionen zu nehmen, sich in gewisser Weise zu vergeistigen und den Anderen mit Liebe und Glück auszuhelfen, wo eben es geht.
Es benötigt einen Menschen, der eine gewisse innere Leere hat, die gefüllt werden kann: und zwar mit der mystischen Vorstellung der entsprechenden Richtung. Desweiteren benötigt es einen hohen Grad an Akzeptanz und bei manchen Richtungen sogar eine gewisse Ignoranz anderen Richtungen gegenüber. Offenheit gegenüber dem, was gesprochen wird und die Voraussetzung, dass das, was gesagt wird, angenommen und umgesetzt werden möchte.
Es gibt Richtungen, die viele Forderungen stellen, andere Richtungen locken mit Versprechen und Geschenken, wieder andere saugen den Menschen ganz offensichtlich aus. Und nur sehr wenige Richtungen lassen den freien Willen da, wo er hingehört. Noch weniger Richtungen lassen sogar alle anderen als Möglichkeit, als Optionen offen, zeigen ihren Weg und erklären sich nicht für die Alleinseligmachenden.
Das Alleinseligmachende jedes einzelnen Weges, jeder einzelnen Glaubensrichtung ist jedoch auch immer dieselbe: es müssen gewisse Dinge erfüllt werden. Eigentlich ist es immer das: dass man sich von der Vorstellung löst, dass diese physische Daseinsform das Einzige ist, was den Menschen ausmacht. Es geht im Wesentlichen immer darum, dass in dieser sichtbaren Hülle etwas Höheres steckt, was einem höheren Ziel zugeordnet, vielleicht sogar unterordnet werden soll.
Bei manchen Glaubensrichtungen geht es weniger um die Erkenntnis, dass die sichtbare Hülle, das Ego, eine Illusion ist und alles, was damit verbunden und darum verschlungen ist im Grunde auch nur vage Illusionen sind, die jeweils einer Interpretation bedürfen, die natürlich sehr verschieden ausfällt. Es geht eher um eine völlige Selbstaufgabe und Hingabe an die Glaubensrichtung oder an den jeweiligen Gott. Im Grunde ist es dasselbe: es zeigt die Illusion dessen, was der Mensch in der sichtbaren Verfassung darstellt und rückt das Unsichtbare in den Vordergrund und zeigt, dass die physische Gestalt tatsächlich eine gewisse Illusion darstellt, die - auf lange Sicht gesehen - unbeständig ist.
Der Gedanke, dass im Namen eines Gottes ganze Völker ausgerottet werden, ist daher umso grausamer. Wenn man mit ein wenig Logik an die ganze Sache herangeht, mit einem kühlen Kopf sozusagen, erkennt man ganz leicht, dass es im Grunde immer um ein und dieselbe Sache geht. "Es gibt nur einen Gott" ist, aus der Illusion herausgesprochen, wirklich wahr. Wie kontrovers kann ein Gott denn sein, dass er befehlen würde, sich selbst zu zerstören?
Lassen wir einmal einer jeden Illusion ihre eigene Interpretation. Wenn alle Menschen die Essenz der Glaubensrichtung nehmen, die sie meinen vertreten zu müssen und entsprechend leben, dann wäre die Welt wohl ein sehr friedlicher Ort. Denn ein jeder wäre damit beschäftigt, seinem Ego Illusionen zu nehmen, sich in gewisser Weise zu vergeistigen und den Anderen mit Liebe und Glück auszuhelfen, wo eben es geht.
Entweder... oder ....
Entweder du bist, wie du bist...
ein Oder gibt es da nicht. Oder?
Man ist eben, wer, wie oder was man ist. Punktum.
Im zwischenmenschlichen Beisammensein bedingt es sich öfter, dass man sich ändern muss. Gewisse Dinge abgeben muss. Die berühmt-berüchtigten Kompromisse eingehen muss. Manchmal sogar möchte. Und dann - in dem Fall - ist es sicher auch gut. Aber wie viel muss man von sich "aufgeben" für ein zwischenmenschliches Beisammensein? Welche Kompromisse sind noch welche und wann hört es auf?
Im Grunde sollte man sein können und dürfen, wer, wie und was man ist. Wenn das zwischenmenschliche Beisammensein bedingt, dass eine Änderung unabdingbar wäre, dann sollte man vielleicht überdenken, ob das überhaupt der richtige Weg ist. Oder ob irgendwo auf der Erde jemand wartet, der unveränderlich bleiben kann und unendlich viel Glück durch genau Seins mitbringt.
ein Oder gibt es da nicht. Oder?
Man ist eben, wer, wie oder was man ist. Punktum.
Im zwischenmenschlichen Beisammensein bedingt es sich öfter, dass man sich ändern muss. Gewisse Dinge abgeben muss. Die berühmt-berüchtigten Kompromisse eingehen muss. Manchmal sogar möchte. Und dann - in dem Fall - ist es sicher auch gut. Aber wie viel muss man von sich "aufgeben" für ein zwischenmenschliches Beisammensein? Welche Kompromisse sind noch welche und wann hört es auf?
Im Grunde sollte man sein können und dürfen, wer, wie und was man ist. Wenn das zwischenmenschliche Beisammensein bedingt, dass eine Änderung unabdingbar wäre, dann sollte man vielleicht überdenken, ob das überhaupt der richtige Weg ist. Oder ob irgendwo auf der Erde jemand wartet, der unveränderlich bleiben kann und unendlich viel Glück durch genau Seins mitbringt.
Der un(ge)er-hörte Aufschrei
Es ist immer wieder interessant zu beobachten wie Politik geht. Wie das Volk geht. Und wie Politik und Volk zusammen gehen. Natürlich würde niemand zugeben, dass er mitgeht. Aber die breite Masse, sagen wir mal: 99,99%, tun es doch und geben es nicht einmal vor sich selbst zu. Nur dann ist möglich, was Fakt ist - weshalb es nicht weniger traurig ist.
Der uner- und ungehörte Aufschrei des Volkes betrifft heute den Euro.
Man kommt nirgends hin, ohne dass man Mecker und Schimpfe über ihn hört. Man kann nicht durchs Internet surfen, ohne dass man auf irgend ein Bild stößt, was den Euro verteufelt und die gute alte DM verherrlicht. Und so langsam schleicht sich der Verdacht ein, dass es vor allem darum geht, die Vergangenheit festzuhalten, was die Menschen in der Regel sehr gern tun: "Die gute alte Zeit..." "Ach, als unser Kaiser Wilhelm noch lebte...."
Man muss es wohl zugeben: Der Euro hat wenig Gutes gebracht. Dem Otto-Normalverbraucher hat er wohl gar nichts Gutes gebracht. Den großen Firmen hat er einige Millionen mehr in die Taschen gespült. Aber man fragt sich doch: wenn man schon viele Millionen hat, kommt es dann auf eine oder zwei noch an - vor allem, wenn der Preis die Kaufkraft - und vor allem die Existenz - mehrerer Völker ist?
Man kann überall dort, wo die EU zwangseingeführt wurde, beobachten, dass alles "den Bach herunter" geht. Eigentlich geht´s den Fluss herunter, denn die Geschwindigkeit, mit dem die EU Lebensinhalte, Existenzen und weiteres zerstört ist schon beachtlich. Man könnte fast denken, die EU ist eine Seuche, die sich ausbreitet, der Antichrist, der alles ergreift, was ihm nah genug vor die Nase kommt - nur um es dann aufzufressen und möglichst nichts davon übrig zu lassen.
Trotz dieser Fakten, die an und für sich nicht gerade zu den fröhlichen Themen einer illustren Runde gehören dürften, reden die Menschen zwar darüber, aber sie wählen weiterhin die Politiker, die sich für Globalisierung einsetzen. Global - entweder klingt das Wort so schön, oder die Menschen sind sich dessen Bedeutung nicht recht bewusst. Die Fakten führen zu Diskussionen, zu Zank und Streit, zu Geschimpfe, Mecker und mehr dieser Sorte. Aber - jetzt das große unumgängliche Aber - niemand hat genug Mut in der Gesäßtasche, wirklich einmal das Aber zu ergreifen und zu manifestieren. Niemand geht hin und tut etwas dagegen. Niemandem aus den Meckerern fällt auch nur im Traume ein, sich für Recht, Gerechtigkeit und Existenz der Kleinen einzusetzen.
Warum ist diese Form der Mitmenschlichkeit so schwer?
Warum kann man so schnell meckern, aber nicht die Initiative ergreifen und aus dem Meckern konstruktive Kritik und konstruktive Handlung werden lassen?
Obwohl es dem deutschen Volk wohl noch immer viel zu gut geht - trotz der Mecker, trotz der Vergleichsrechnungen zwischen DM und Euro, inzwischen merkt auch der kleine Mann es immer mehr an seiner Börse. Ein Beispiel:

Inzwischen rennen die Leute die Tankstellen ein, wenn Benzin bei 1,70 EUR steht. 1,70 EUR - das waren dazumal 3,40 DM. Können wir uns nicht mehr daran erinnern, dass wir mal behauptet haben, dass wir bei 2,50 DM nicht mehr tanken gehen? Sind wir denn so dumm, dass wir nicht endlich begreifen, dass es jetzt höchste Zeit ist, etwas zu unternehmen? Und zwar gemeinsam - dass wir jetzt lernen könnten, an einem Strang zu ziehen um zumindest einen Teil von dem, worüber so geschimpft wird, zu verbessern? Sind wir uns nicht mehr bewusst, dass wir tatsächlich die Macht dazu haben???
Wir sollten nicht einfach nur meckern. Der Aufschrei sollte laut genug sein, so laut, dass er auch gehört wird!!
Der uner- und ungehörte Aufschrei des Volkes betrifft heute den Euro.
Man kommt nirgends hin, ohne dass man Mecker und Schimpfe über ihn hört. Man kann nicht durchs Internet surfen, ohne dass man auf irgend ein Bild stößt, was den Euro verteufelt und die gute alte DM verherrlicht. Und so langsam schleicht sich der Verdacht ein, dass es vor allem darum geht, die Vergangenheit festzuhalten, was die Menschen in der Regel sehr gern tun: "Die gute alte Zeit..." "Ach, als unser Kaiser Wilhelm noch lebte...."
Man muss es wohl zugeben: Der Euro hat wenig Gutes gebracht. Dem Otto-Normalverbraucher hat er wohl gar nichts Gutes gebracht. Den großen Firmen hat er einige Millionen mehr in die Taschen gespült. Aber man fragt sich doch: wenn man schon viele Millionen hat, kommt es dann auf eine oder zwei noch an - vor allem, wenn der Preis die Kaufkraft - und vor allem die Existenz - mehrerer Völker ist?
Man kann überall dort, wo die EU zwangseingeführt wurde, beobachten, dass alles "den Bach herunter" geht. Eigentlich geht´s den Fluss herunter, denn die Geschwindigkeit, mit dem die EU Lebensinhalte, Existenzen und weiteres zerstört ist schon beachtlich. Man könnte fast denken, die EU ist eine Seuche, die sich ausbreitet, der Antichrist, der alles ergreift, was ihm nah genug vor die Nase kommt - nur um es dann aufzufressen und möglichst nichts davon übrig zu lassen.
Trotz dieser Fakten, die an und für sich nicht gerade zu den fröhlichen Themen einer illustren Runde gehören dürften, reden die Menschen zwar darüber, aber sie wählen weiterhin die Politiker, die sich für Globalisierung einsetzen. Global - entweder klingt das Wort so schön, oder die Menschen sind sich dessen Bedeutung nicht recht bewusst. Die Fakten führen zu Diskussionen, zu Zank und Streit, zu Geschimpfe, Mecker und mehr dieser Sorte. Aber - jetzt das große unumgängliche Aber - niemand hat genug Mut in der Gesäßtasche, wirklich einmal das Aber zu ergreifen und zu manifestieren. Niemand geht hin und tut etwas dagegen. Niemandem aus den Meckerern fällt auch nur im Traume ein, sich für Recht, Gerechtigkeit und Existenz der Kleinen einzusetzen.
Warum ist diese Form der Mitmenschlichkeit so schwer?
Warum kann man so schnell meckern, aber nicht die Initiative ergreifen und aus dem Meckern konstruktive Kritik und konstruktive Handlung werden lassen?
Obwohl es dem deutschen Volk wohl noch immer viel zu gut geht - trotz der Mecker, trotz der Vergleichsrechnungen zwischen DM und Euro, inzwischen merkt auch der kleine Mann es immer mehr an seiner Börse. Ein Beispiel:

Inzwischen rennen die Leute die Tankstellen ein, wenn Benzin bei 1,70 EUR steht. 1,70 EUR - das waren dazumal 3,40 DM. Können wir uns nicht mehr daran erinnern, dass wir mal behauptet haben, dass wir bei 2,50 DM nicht mehr tanken gehen? Sind wir denn so dumm, dass wir nicht endlich begreifen, dass es jetzt höchste Zeit ist, etwas zu unternehmen? Und zwar gemeinsam - dass wir jetzt lernen könnten, an einem Strang zu ziehen um zumindest einen Teil von dem, worüber so geschimpft wird, zu verbessern? Sind wir uns nicht mehr bewusst, dass wir tatsächlich die Macht dazu haben???
Wir sollten nicht einfach nur meckern. Der Aufschrei sollte laut genug sein, so laut, dass er auch gehört wird!!
Was kostet die Welt?
Auf diese Frage bekommt man nur selten überhaupt eine klare Antwort.
"es kommt auf dies.... es kommt auf jenes an".
Das tut es immer. Es kommt immer auf eine Seite der Medaille an, es kommt immer auf das Wetter an, es kommt darauf an, was der oder die dazu sagt, ob das Finanzamt auch einverstanden ist. Und wann kommt es auf uns, auf DICH an?
Ja, was kostet denn die Welt?
Kostet sie Angst? Wenn man den Fernseher einschaltet und zufällig ein Blick auf die Nachrichten fällt, wenn man die Zeitungen aufschlägt... dann könnte sich dieser Gedanke tatsächlich manifestieren. Krieg, Zank, Streit wo das Auge hinblickt. Und man hört nicht selten das Wort Angst aus dem Munde der Menschen, die sich mit den Nachrichten und dem Inhalt der Nachrichten befassen. Aber sind das auch die echten Kosten?
Kostet sie Mut? Man hört zwar nur noch selten davon, aber es kommt vor: Mut in Form von Zivielcourage, wenn jemand auf offener Straße seinen Mitmenschen hilft, Mut in Form von Mütterlichkeit und Fürsorge, Mut in Form von Offenheit. Mut ist zwar selten geworden, gerade deshalb sollte man ihn mit besonderen Augen und spezieller Freude begrüßen. Aber sind das die echten Kosten?
Kostet sie ein paar Millionen Menschenleben? Ja, es leben einige Millionen Menschen auf der Welt. Und jedes einzelne Leben ist unbezahlbar, unendlich viel wert. Wäre die Welt mehr oder weniger wert mit mehr oder weniger Menschen?
Die wichtigsten Dinge auf der Welt, die gottgegebenen Dinge auf der Welt sind kostenlos: die Luft zum atmen, selbst ein Großteil der Nahrung wäre kostenlos, würde man sich an der Natur orientieren. Auch das Wasser wäre kostenlos, denn die Welt besteht zum größten Teil daraus. Liebe, zu fühlen und zu geben, ist kostenlos, Glück, das persönliche oder übergreifende, ist kostenlos. Gefühle jedweder Art sind kostenlos - und wir können und dürfen uns für die Gefühle entscheiden, die wir bevorzugen.
Man könnte also argumentieren, dass die Welt kostenlos ist. Für jeden, der daran teilhat.
Man könnte auch argumentieren, dass die Welt Gefühle kostet. Denn nichts auf der Welt ist etwas Wert ohne die Welt der Gefühle.
Sie kostet also alles, denn die Gefühle sind oftmals alles.
Die Welt kostet also nichts. Und sie kostet alles.
Und sie kostet das, was du zu bezahlen bereit bist...
"es kommt auf dies.... es kommt auf jenes an".
Das tut es immer. Es kommt immer auf eine Seite der Medaille an, es kommt immer auf das Wetter an, es kommt darauf an, was der oder die dazu sagt, ob das Finanzamt auch einverstanden ist. Und wann kommt es auf uns, auf DICH an?
Ja, was kostet denn die Welt?
Kostet sie Angst? Wenn man den Fernseher einschaltet und zufällig ein Blick auf die Nachrichten fällt, wenn man die Zeitungen aufschlägt... dann könnte sich dieser Gedanke tatsächlich manifestieren. Krieg, Zank, Streit wo das Auge hinblickt. Und man hört nicht selten das Wort Angst aus dem Munde der Menschen, die sich mit den Nachrichten und dem Inhalt der Nachrichten befassen. Aber sind das auch die echten Kosten?
Kostet sie Mut? Man hört zwar nur noch selten davon, aber es kommt vor: Mut in Form von Zivielcourage, wenn jemand auf offener Straße seinen Mitmenschen hilft, Mut in Form von Mütterlichkeit und Fürsorge, Mut in Form von Offenheit. Mut ist zwar selten geworden, gerade deshalb sollte man ihn mit besonderen Augen und spezieller Freude begrüßen. Aber sind das die echten Kosten?
Kostet sie ein paar Millionen Menschenleben? Ja, es leben einige Millionen Menschen auf der Welt. Und jedes einzelne Leben ist unbezahlbar, unendlich viel wert. Wäre die Welt mehr oder weniger wert mit mehr oder weniger Menschen?
Die wichtigsten Dinge auf der Welt, die gottgegebenen Dinge auf der Welt sind kostenlos: die Luft zum atmen, selbst ein Großteil der Nahrung wäre kostenlos, würde man sich an der Natur orientieren. Auch das Wasser wäre kostenlos, denn die Welt besteht zum größten Teil daraus. Liebe, zu fühlen und zu geben, ist kostenlos, Glück, das persönliche oder übergreifende, ist kostenlos. Gefühle jedweder Art sind kostenlos - und wir können und dürfen uns für die Gefühle entscheiden, die wir bevorzugen.
Man könnte also argumentieren, dass die Welt kostenlos ist. Für jeden, der daran teilhat.
Man könnte auch argumentieren, dass die Welt Gefühle kostet. Denn nichts auf der Welt ist etwas Wert ohne die Welt der Gefühle.
Sie kostet also alles, denn die Gefühle sind oftmals alles.
Die Welt kostet also nichts. Und sie kostet alles.
Und sie kostet das, was du zu bezahlen bereit bist...
Zweisamkeit und andere Unwichtigkeiten
Viele Menschen sind auf der Suche.
Nach dem Schlüssel, nach irgendeiner wichtigen -karte, nach einem Hustenbonbon, nach der Lieblings-CD, nach einem guten Job...
und last, but really not least - nach dem Partner, der als "perfekter Deckel für den Topf" gelten könnte. Bei den einen ist es fast schon eine Sucht, die anderen suchen, weil sie nichts anderes zu tun haben und wieder andere, die sich nach Zweisamkeit sehnen, verbringen ihre Zeit damit, sich zu sehnen ohne jedoch zu wissen, was sie eigentlich wollen. Viele Menschen wissen sehr genau, was sie nicht wollen, aber sind sich nicht im Geringsten im Klaren darüber, was sie eigentlich wollen. Nichts desto trotz ist Zweisamkeit etwas, wonach sich beinah alle Menschen verzehren.
Vermutlich hat noch niemand wirklich feststellen können, ob es einen "perfekten" Partner tatsächlich gibt. Im Verlaufe eines gemeinsamen Lebens stellt man oft fest, dass viele Kleinigkeiten zu Unweigerlichkeiten führen. Und dass es mehr als wichtig ist, dass man eine gemeinsame Basis hat: in Form von Interessen, Meinungen, grundsätzlichen Einstellungen, vielleicht auch dem Beruf.
Viele der Suchenden, die flüchtig fündig wurden stellen nach kurzer Zeit fest, dass diese Basis fehlt. Dieses Fehlen kann nur kurzzeitig aufgefangen werden: irgendwann wird das Loch zu groß und das, was schon lange am Horizont sichtbar war, passiert dann: jeder der Beiden muss wieder seinen eigenen Weg finden. So sieht man die Zweisamkeit wieder zerschlagen und pilgert in Einsamkeit umher. Für eine gewisse Zeit jedenfalls.
Weshalb haben so viele Menschen einen Partner, der nicht ansatzweise das wiederspiegelt, was sie sich wünschen oder wonach sie sich sehnen?
Man könnte behaupten, dass diese Menschen sich vorrangig mit dem beschäftigen, was sie nicht wollen. Und da man immer das erhält, was man aussendet, kommt genau das zu einem, was man nicht will: schließlich hat man sich damit pausenlos beschäftigt.
Andere wieder erklären sich diese Dinge so, dass es der Lauf der Natur ist, dass man, wie die meisten Tiere in der Natur auch, wechselnde Partner hat, weil zwei Menschen grundsätzlich so verschieden sind, dass sie nur eine gewisse Wegstrecke zusammenpassen können. Sobald ein gewisser Entwicklungsschritt hüben oder drüben eintritt, verzweigen die Wege sich nicht länger und jeder geht wieder seinen eigenen Weg.
Wieder andere Menschen erklären es so, dass es dauerhafte Liebe nicht gibt, oder Liebe an sich nicht gibt. Und so fehlt natürlich auf Dauer das Verständnis für die kleinen Zickigkeiten anderer Menschen.
Es gibt die unterschiedlichsten Motivationen für ein gemeinsames Leben. Und sehr oft hört man, dass eine Zweisamkeit erzwungen wird. Die Gründe sind so vielzählig wie der Sand im großen Sandkasten des spielerischen Lebens. Und auch hier gilt fast schon der Geschmack: man hört von hier, dass es wichtig ist, zusammen auszuhalten, man hört dort, dass es wichtiger ist, dass man persönlich glücklich ist. Und manchmal schleicht sich das Gefühl ein, dass für das eine Drittel der Menschheit das persönliche Glück über Leichen geht, während das zweite Drittel eine eher altruistische Einstellung vertritt und das letzte Drittel glaubt ohnehin nicht an so etwas wie persönliches Glück. Und man fragt sich, wie die meisten Menschen sich eigentlich die Tatsache erklären, dass persönliches Glück Voraussetzung dafür ist, dass man auch andere Menschen mit etwas Glück beschenken kann.
Eins ist sicher: ein Mensch sollte nie die Grundlage für persönliches Glück sein. Das andere ist aber auch sicher: empfindet man die Zweisamkeit mit einer Person nicht als Glück sondern als Last, dann stimmt etwas nicht. Und der Rat: "Hör auf dein Herz, auf deinen Bauch. Was sagt der dazu?" ist hier wohl angebracht.
Welcher Preis ist es wohl ein Leben wert, was man sich weder wünscht noch je wünschenswert findet, ein Leben, was nur zu Tränen rühren kann?
Eine der wichtigsten Vorrausetzungen für eine harmonische, liebevolle Zweisamkeit ist wohl, dass man sich einig ist. Einig in dem, was man will. Einig in dem, was die Zweisamkeit ausmacht und was ihr zugrunde liegt. Und die wichtigste Vorraussetzung ist, dass die Anwesenheit beider Partner wenigstens in einem geringen zweistelligen Prozentsatz gegeben ist. Und das ganz klar, ohne Dusel, ohne Drogen- oder Alkoholeinfluss. Wer für Zweisamkeit eine gewisse geistige Beduselung benötigt, kann wohl kaum behaupten, dass er eine Lust daran hat: er kann sie ja ohne dieses Duseln nicht ertragen.
Eins steht am Ende fest: wer sich Zweisamkeit wünscht, sollte sich klar werden, was genau er will. Und das sollte er manifestieren. Und nicht länger darüber grübeln, was er nicht will.
Nach dem Schlüssel, nach irgendeiner wichtigen -karte, nach einem Hustenbonbon, nach der Lieblings-CD, nach einem guten Job...
und last, but really not least - nach dem Partner, der als "perfekter Deckel für den Topf" gelten könnte. Bei den einen ist es fast schon eine Sucht, die anderen suchen, weil sie nichts anderes zu tun haben und wieder andere, die sich nach Zweisamkeit sehnen, verbringen ihre Zeit damit, sich zu sehnen ohne jedoch zu wissen, was sie eigentlich wollen. Viele Menschen wissen sehr genau, was sie nicht wollen, aber sind sich nicht im Geringsten im Klaren darüber, was sie eigentlich wollen. Nichts desto trotz ist Zweisamkeit etwas, wonach sich beinah alle Menschen verzehren.
Vermutlich hat noch niemand wirklich feststellen können, ob es einen "perfekten" Partner tatsächlich gibt. Im Verlaufe eines gemeinsamen Lebens stellt man oft fest, dass viele Kleinigkeiten zu Unweigerlichkeiten führen. Und dass es mehr als wichtig ist, dass man eine gemeinsame Basis hat: in Form von Interessen, Meinungen, grundsätzlichen Einstellungen, vielleicht auch dem Beruf.
Viele der Suchenden, die flüchtig fündig wurden stellen nach kurzer Zeit fest, dass diese Basis fehlt. Dieses Fehlen kann nur kurzzeitig aufgefangen werden: irgendwann wird das Loch zu groß und das, was schon lange am Horizont sichtbar war, passiert dann: jeder der Beiden muss wieder seinen eigenen Weg finden. So sieht man die Zweisamkeit wieder zerschlagen und pilgert in Einsamkeit umher. Für eine gewisse Zeit jedenfalls.
Weshalb haben so viele Menschen einen Partner, der nicht ansatzweise das wiederspiegelt, was sie sich wünschen oder wonach sie sich sehnen?
Man könnte behaupten, dass diese Menschen sich vorrangig mit dem beschäftigen, was sie nicht wollen. Und da man immer das erhält, was man aussendet, kommt genau das zu einem, was man nicht will: schließlich hat man sich damit pausenlos beschäftigt.
Andere wieder erklären sich diese Dinge so, dass es der Lauf der Natur ist, dass man, wie die meisten Tiere in der Natur auch, wechselnde Partner hat, weil zwei Menschen grundsätzlich so verschieden sind, dass sie nur eine gewisse Wegstrecke zusammenpassen können. Sobald ein gewisser Entwicklungsschritt hüben oder drüben eintritt, verzweigen die Wege sich nicht länger und jeder geht wieder seinen eigenen Weg.
Wieder andere Menschen erklären es so, dass es dauerhafte Liebe nicht gibt, oder Liebe an sich nicht gibt. Und so fehlt natürlich auf Dauer das Verständnis für die kleinen Zickigkeiten anderer Menschen.
Es gibt die unterschiedlichsten Motivationen für ein gemeinsames Leben. Und sehr oft hört man, dass eine Zweisamkeit erzwungen wird. Die Gründe sind so vielzählig wie der Sand im großen Sandkasten des spielerischen Lebens. Und auch hier gilt fast schon der Geschmack: man hört von hier, dass es wichtig ist, zusammen auszuhalten, man hört dort, dass es wichtiger ist, dass man persönlich glücklich ist. Und manchmal schleicht sich das Gefühl ein, dass für das eine Drittel der Menschheit das persönliche Glück über Leichen geht, während das zweite Drittel eine eher altruistische Einstellung vertritt und das letzte Drittel glaubt ohnehin nicht an so etwas wie persönliches Glück. Und man fragt sich, wie die meisten Menschen sich eigentlich die Tatsache erklären, dass persönliches Glück Voraussetzung dafür ist, dass man auch andere Menschen mit etwas Glück beschenken kann.
Eins ist sicher: ein Mensch sollte nie die Grundlage für persönliches Glück sein. Das andere ist aber auch sicher: empfindet man die Zweisamkeit mit einer Person nicht als Glück sondern als Last, dann stimmt etwas nicht. Und der Rat: "Hör auf dein Herz, auf deinen Bauch. Was sagt der dazu?" ist hier wohl angebracht.
Welcher Preis ist es wohl ein Leben wert, was man sich weder wünscht noch je wünschenswert findet, ein Leben, was nur zu Tränen rühren kann?
Eine der wichtigsten Vorrausetzungen für eine harmonische, liebevolle Zweisamkeit ist wohl, dass man sich einig ist. Einig in dem, was man will. Einig in dem, was die Zweisamkeit ausmacht und was ihr zugrunde liegt. Und die wichtigste Vorraussetzung ist, dass die Anwesenheit beider Partner wenigstens in einem geringen zweistelligen Prozentsatz gegeben ist. Und das ganz klar, ohne Dusel, ohne Drogen- oder Alkoholeinfluss. Wer für Zweisamkeit eine gewisse geistige Beduselung benötigt, kann wohl kaum behaupten, dass er eine Lust daran hat: er kann sie ja ohne dieses Duseln nicht ertragen.
Eins steht am Ende fest: wer sich Zweisamkeit wünscht, sollte sich klar werden, was genau er will. Und das sollte er manifestieren. Und nicht länger darüber grübeln, was er nicht will.
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